Leistungen · Datenschutz
DSGVO-konforme Website
erstellen lassen.
Datenschutz lässt sich nicht nachträglich mit einem Cookie-Banner überdecken. Wir bauen Websites so, dass vor Ihrer Zustimmung nichts geladen wird, was eine Zustimmung braucht — und zeigen Ihnen an unserer eigenen Seite, wie das aussieht.
- Datenschutz von Anfang an
- Hosting in Deutschland
- Nachprüfbar an dieser Website
Die Bausteine
Was eine Website DSGVO-konform macht.
DSGVO-Konformität ist kein Plugin und kein Siegel, sondern die Summe vieler kleiner Entscheidungen. Neben der DSGVO spielt dabei § 25 TDDDG die Hauptrolle: Er verlangt eine Einwilligung, bevor eine Website Informationen im Browser des Besuchers speichert oder ausliest, sofern das nicht technisch zwingend nötig ist.
- 01
Nichts lädt vor der Einwilligung
Statistik, Werbe-Pixel, eingebettete Videos und Karten brauchen eine Einwilligung, bevor sie laden — nicht erst danach. Genau hier versagen die meisten Websites: Der Banner ist da, die Skripte laufen trotzdem schon.
- 02
Ein Banner, bei dem Ablehnen genauso leicht ist
„Ablehnen" muss genauso einfach erreichbar sein wie „Zustimmen" — so sehen es die Datenschutzbehörden. Ein versteckter Link in grauer Schrift unter einem großen grünen Button erfüllt das nicht.
- 03
Schriften vom eigenen Server
Werden Google Fonts direkt von Google geladen, geht die IP-Adresse jedes Besuchers an Google. Das Landgericht München hat dafür 2022 Schadensersatz zugesprochen — die anschließende Abmahnwelle traf tausende Websites.
- 04
Karten und Videos erst nach Klick
Google Maps oder YouTube laden erst, wenn der Besucher sie bewusst aktiviert. Bis dahin steht an ihrer Stelle ein Vorschaubild mit kurzem Hinweis.
- 05
Formulare, die nur das Nötige fragen
Verschlüsselte Übertragung, keine Pflichtfelder ohne Grund und ein klarer Weg, wohin die Nachricht geht. Wer nur zurückgerufen werden will, braucht keine Postanschrift anzugeben.
- 06
Eine Datenschutzerklärung, die zur Technik passt
Die häufigste Schwachstelle: Die Erklärung stammt aus einem Generator und beschreibt Dienste, die es auf der Seite nicht gibt — oder verschweigt welche, die laufen. Wir legen sie so an, dass sie genau abbildet, was die Website tatsächlich tut.
Selbst nachprüfen
Der Beweis ist die Seite, die Sie gerade lesen.
Jeder Webdesigner schreibt „DSGVO-konform" auf seine Seite. Wir zeigen lieber, wie wir es bei uns selbst umgesetzt haben — genau so bauen wir auch Ihre Website:
- Schriften
- kommen von unserem eigenen Server, nicht von Google
- Google Analytics
- lädt erst, nachdem Sie im Banner zugestimmt haben — vorher geht kein einziger Aufruf an Google
- Besucherzählung
- läuft ohne Cookies über ein selbst betriebenes Umami, IP-Adressen werden nicht gespeichert
- Ihre Banner-Entscheidung
- protokollieren wir ohne IP-Adresse, damit sich eine Einwilligung später nachweisen lässt
- Der Server
- steht in einem Rechenzentrum in Deutschland, mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung
- Dienstleister
- wie Cloudflare für die Auslieferung oder Lettermint für den Mailversand stehen offen in der Datenschutzerklärung
Wie das im Detail geregelt ist, steht in unserer Datenschutzerklärung — sie beschreibt genau das, was diese Website tatsächlich tut. Und wer technisch neugierig ist: Die Netzwerkanzeige Ihres Browsers zeigt, dass vor Ihrer Zustimmung keine Verbindung zu Google aufgebaut wird.
Hosting
DSGVO-konformes Webhosting gehört dazu.
Die sauberste Website hilft wenig, wenn sie bei einem Anbieter liegt, der Daten in Drittländer überträgt oder keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet. Wenn wir Ihre Website hosten, gilt:
Serverstandort Deutschland
Ihre Website und ihre Daten liegen in einem deutschen Rechenzentrum, nicht irgendwo in der Cloud eines US-Anbieters.
Vertrag zur Auftragsverarbeitung
Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO schließen wir mit Ihnen ab, statt ihn Ihnen als Aufgabe zu überlassen.
Verschlüsselung und Backups
SSL-Zertifikat, verschlüsselte Verbindungen und tägliche Sicherungen gehören zum Standard.
Sicherheitsupdates
Server und Software halten wir laufend aktuell — veraltete Systeme gehören zu den häufigsten Ursachen für Datenpannen.
Bestehende Website
Die eigene Website nachträglich DSGVO-konform machen.
Nicht jede Website muss neu gebaut werden. Oft lassen sich die Schwachstellen einer bestehenden Seite gezielt beheben — in drei Schritten:
- 1
Prüfen, was wirklich lädt
Welche Skripte, Schriften und eingebetteten Inhalte laufen schon, bevor ein Besucher irgendetwas angeklickt hat? Das zeigt der Blick in den Browser, nicht die Einstellungen im Baukasten.
- 2
Technik bereinigen
Schriften lokal einbinden, Karten und Videos hinter einen Klick legen, Statistik an die Einwilligung koppeln oder durch eine cookielose Lösung ersetzen.
- 3
Erklärung angleichen
Datenschutzerklärung und Impressum an den bereinigten Stand anpassen — damit beschrieben wird, was tatsächlich passiert.
Einen ersten Überblick liefert unser kostenloser Website-Check: Er prüft unter anderem Datenschutzerklärung, Impressum und Cookie-Banner. Und wer selbst durchgehen möchte, was dazugehört, findet im Blog dieDSGVO-Checkliste für die eigene Website.
Ehrlich gesagt
Was wir nicht versprechen.
Wer mit „100 % abmahnsicher" wirbt, verspricht mehr, als er halten kann. Deshalb gleich vorweg, wo unsere Arbeit endet:
Keine Garantie gegen Abmahnungen
Rechtsprechung und Behördenmeinungen ändern sich. Wir setzen um, was nach aktuellem Stand gefordert ist, und halten die Technik aktuell — eine Garantie kann seriös niemand geben.
Keine Rechtsberatung
Wir sind Webdesigner, keine Anwälte. Bei rechtlichen Einzelfragen, etwa zur Verarbeitung besonders sensibler Daten, gehört ein Anwalt oder Datenschutzbeauftragter dazu.
Kein Ersatz für den Datenschutzbeauftragten
Sind in Ihrem Betrieb in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt, brauchen Sie einen Datenschutzbeauftragten. Mit ihm stimmen wir uns gern ab.
Häufige Fragen
Was Sie noch wissen wollen.
Brauche ich überhaupt einen Cookie-Banner?
Nur, wenn Ihre Website etwas nutzt, das eine Einwilligung braucht — etwa Google Analytics, Werbe-Pixel oder eingebettete Videos. Eine Website ohne solche Dienste kommt ohne Banner aus. Oft ist das die bessere Lösung: weniger Hürden für Besucher und weniger, was schiefgehen kann.
Reicht ein Cookie-Banner-Plugin, um die Website DSGVO-konform zu machen?
Meist nicht. Ein Plugin zeigt den Banner an, verhindert aber nicht automatisch, dass Skripte, Schriften oder Videos schon vorher laden. Entscheidend ist, was technisch vor der Einwilligung passiert — und das muss jemand gezielt einrichten und prüfen.
Kann ich Google Analytics DSGVO-konform nutzen?
Ja, mit einer Einwilligung, bevor das Skript lädt. Wer ganz ohne Banner auskommen möchte, kann stattdessen eine cookielose Statistik wie Umami nutzen — so zählen wir auch auf dieser Website.
Ist eine DSGVO-konforme Website teurer?
Wenn Datenschutz von Anfang an mitgeplant wird, kaum. Teuer wird es, wenn eine fertige Website nachträglich umgebaut werden muss, weil sie auf Diensten aufbaut, die ohne Einwilligung nicht laufen dürfen.
Erstellen Sie auch Impressum und Datenschutzerklärung?
Wir legen beide passend zur tatsächlichen Technik der Website an, damit beschrieben wird, was wirklich passiert. Bei rechtlichen Einzelfragen empfehlen wir die Abstimmung mit Ihrem Anwalt oder Datenschutzbeauftragten.